Der Brandenburger Leseabend zum Jubiläum

04. Nov. 2022 - 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Der besondere Literaturabend anlässlich unseres doppelten Bibliotheksjubiläums 100 Jahre Landesbibliothek / 30 Jahre Stadt- und Landesbibliothek

Wir feiern die Vielfalt der Gegenwartsliteratur unseres Brandenburger Landes mit folgenden Autor:innen:

  • Antje Rávic Strubel liest aus ihrem neuen Essayband "Es hört nie auf, dass man etwas sagen muss" (S. Fischer Verlag)
    Darin nimmt Antje R. Strubel pointiert die aktuelle gesellschaftliche Lage unter die Lupe. Mit engagiert und zugleich poetischer Stimme widerspricht sie dem Gezerre und Gezeter. Sie plädiert für einen spielerischen, abenteuerlichen, wagemutigen Umgang mit Sprache, für ein empathisches und aufmerksames Miteinander und eine Vielfalt der Lebens- und Liebesweisen
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  • Die Autorin, Performerin und Musikerin AnniKa von Trier hat sich sowohl als Stadtschreiberin in Rheinsberg als auch als Literaturstipendatin im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf aufgehalten. Daraus resultieren ihre Texte, die den literarischen Spuren dieser beiden Orte nachspüren.
    Sie liest aus "LustWandeln", der 2021 als Rheinsberger Bogen 54 erschienen ist - ein Nachdenken über den Lustwandel in der Ehe Prinz Heinrichs und Prinzessin Wilhelmine und dem politischen Wandel Kurt Tucholskys. In dem fiktiven "Brandenburger Brief" schreibt die Salondame Bettine von Arnim an ihren Mann Achim allerlei, was sie umtreibt. Ein etwas anderer, vergnüglicher Streifzug durch den Alltag einer moderen Fernbeziehung.

  • Für unterhaltsame kriminalistische Stimmung sorgt der in Potsdam ansässige Autor Sven Stricker mit seinem angstbesetzten, nordfriesichen Kommissar Sörensen. Die mittlerweile vier Bände seiner Sörensen-Reihe sind Kult, nicht zuletzt durch die Verfilmung mit Hauptdarsteller Bjarne Mädel. Sven Stricker liest an dem Abend aus Band 3 "Sörensen am Ende der Welt".

Moderation: Gesa Ufer (Literaturredakteurin bei radioeins)

Musik: AnniKa von 'Trier

Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 15 Euro
Ort: Hauptbibliothek im Bildungsforum, Veranstaltungssaal

Plätze: 
90
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